gesetzliche Rentenversicherung

Die Zeit genießen oder auf jeden Cent achten?

Endlich in die wohlverdiente Rente – doch für viele wird diese Zeit eher zum Albtraum. Denn sie haben sich auf die gesetzliche Rente verlassen. 

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Die gesetzliche Rente steht jedem zu, der 5 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Der aktuelle Satz der monatlich in die Rentenkasse eingezahlt wird, liegt bei 18,6 %. Auch die Bundesregierung weist seit der Rentenreform 2001 darauf hin, dass die gesetzliche Rente im Rentenalter  nicht ausreichen wird um den Lebensstandard zu halten. Ein Anrecht auf die gesetzliche Regelaltersrente hat dabei jeder, der das 63. Lebensjahr vollendet (für die Jahrgänge ab 1964: das vollendete 67. Lebensjahr).

Ihre gesetzliche Rente wird von den Angestellten bezahlt, die arbeiten, wenn Sie in Rente sind. Dieses Prinzip wird Umlageverfahren genannt. Das bedeutet, der Betrag den Ihnen jeden Monat vom Bruttoverdienst für die Rentenversicherung abgebucht wird, wird nicht auf ein Rentenkonto mit Ihrem Namen angelegt sondern wird den heutigen Rentner ausbezahlt. Der Haken an dem System ist allerdings das es immer mehr Rentner/innen gibt, da unsere Lebenserwartungen steigen. Auf der anderen Seite kommen aber auch immer weniger Kinder zur Welt die später mal für die Rentner bezahlen können.

Durch die Entgeltpunkte wird die Rente berechnet. Für jedes Jahr in dem Sie im Angestelltenverhältnis arbeiten, bekommen Sie eine dementsprechende Punkteanzahl. Wie hoch diese Punktanzahl ist liegt an Ihrem Gehalt. Wenn Sie das deutsche Durchschnittseinkommen   verdienen, bekommen Sie jährlich 1 Entgeltpunkt. Das deutsche Durchschnittseinkommen erhöht sich jedes Jahr und somit auch die Beitragsbemessungsgrenze. Sie müssten jedes Jahr eine Gehaltserhöhung bekommen um mit der Beitragsbemessungsgrenze mithalten zu können. Wenn sie das nicht tun, bekommen sie jedes Jahr weniger Entgeltpunkte. 

In der folgenden Tabelle können Sie sehen wie von 2002 bis 2019 das deutsche Durchschnittseinkommen gestiegen ist.

Jahr
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Durschschnittliches Einkommen Brutto
2542
2595
2522
2704
2839
2905
2917
3022
3092
3156
3242

Verdienen Sie mehr, erhöhen sich Ihre Entgeltpunkte. Verdienen Sie weniger, erhalten Sie weniger Entgeltpunkte.  Maximal können Sie 2 Entgeltpunkte erhalten. Besserverdiener die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, zahlen zwar mehr in die Rentenkasse ein, können aber maximal nur 2 Entgeltpunkte erhalten.Je länger Sie arbeiten und umso höher Ihr Einkommen, desto mehr Rente werden Sie im Rentenalter erhalten. Ein Entgeltpunkt ist aktuell 32,02 Euro Wert. Dieser Wert wird jedes Jahr neu berechnet. 

Wenn Sie schon immer wissen wollten welche Faktoren dazu beitragen wie hoch ihre Rente wird, sind Sie hier genau richtig: 
Es werden die Entgeltpunkt mit dem aktuellen Rentenwert, dem Zugangsfaktor und dem Rentenfaktor multipliziert.

Hier eine kurze Erklärung zu den Fachbegriffen:
Rentenwert: 32,02 pro Entgeltpunkt
Zugangsfaktor: Der Zeitpunkt in dem du Sie in Rente gehen, geht man zum Zeitpunkt des Renteneintrittsalters ist dieser Faktor 1,0. Geht man früher wird dieser weniger, geht man später wird dieser erhöht.
Rentenfaktor: Die Art der Rente ( Halbwaisen, Altersrente, etc.)

Beispielrechnung: 

Wir gehen von einem “Eckrentner“ aus, auch “Standardrentner“ genannt. Dieser hat 45 Jahre gearbeitet und immer das deutsche Durschnittseinkommen erhalten. Somit erhält er 45 Entgeltpunkte.  Er wird im Renteneintrittsalter in Rente gehen. Somit wird seine Rente wie folgt berechnet:

45 Entgeltpunkte x 32,02 Euro x 1 Rentenfaktor x 1  Zugangsfaktor = 1440 Euro 

Auf den ersten Blick sieht die gesetzliche Rente gar nicht so schlecht aus, aber von diesem Beitrag wird noch die Steuer, der Krankenkassenbeitrag und der Pflegbeitrag abgezogen.

Die häufigsten Fragen:

Die Höhe der gesetzlichen Rente ist abhängig von Einkommen und Jahre in den Sie gearbeitet haben. Deshalb lässt sich pauschal nicht sagen was jeder einzelne zu erwarten hat. Jeder Arbeitnehmer erhält ab dem 27. Lebensjahr jährlich einen Rentenbescheid in dem seine zu erwartende Rente ausgewiesen wird.

Die gesetzliche Rente wird von den Angestellten bezahlt, die arbeiten, wenn Sie in Rente sind. Dieses Prinzip wird Umschlagverfahren genannt. Das bedeutet der Betrag der  jeden Monat vom Bruttoverdienst für die Rentenversicherung abgebucht wird, wird nicht auf Ihr Rentenkonto angelegt sondern wird den heutigen Rentner ausbezahlt.

Der Haken an dem System ist allerdings das es immer mehr Rentner/innen gibt, da unsere Lebenserwartungen steigen. Auf der anderen Seite kommen aber auch immer weniger Kinder zur Welt, die später mal für die Rentner in die Rentenkasse einbezahlen.

Durch die Entgeltpunkte wird die Rente berechnet. Für jedes Jahr in dem Sie im Angestelltenverhältnis arbeiten bekommen Sie eine dementsprechende Punkteanzahl. Wie hoch diese Punktanzahl ist, liegt an Ihrem Gehalt. Wenn Sie das Deutsche durchschnitts Einkommen  verdienen bekommen Sie jährlich 1 Entgeltpunkt. Momentan liegt dieses bei 37 873 Euro im Jahr.

Verdienen Sie mehr erhöhen sich Ihre Entgeltpunkte, verdienen Sie weniger bekommen Sie weniger Entgeltpunkte.

Je länger Sie arbeiten und so höher Ihr Einkommen, desto mehr Rente werden Sie im Rentenalter erhalten. Ein Entgeltpunkt ist aktuell 32,02 Euro Wert. Dieser Wert wird jedes Jahr neu berechnet.

Die gesetzliche Rente setzt sich wie folgt zusammen: Es werden die Entgeltpunkt mit dem aktuellen Rentenwert, dem Zugangsfaktor und dem Rentenfaktor multipliziert.

Hier eine kurze Erklärung zu den Fachbegriffen:

Rentenwert: 32,02 pro Entgeltpunkt

Zugangsfaktor: Der Zeitpunkt in dem du Sie in Rente gehen, geht man zum Zeitpunkt des Renteneintrittsalters ist dieser Faktor 1,0. Geht man früher wird dieser weniger, geht man später wird dieser erhöht.

Rentenfaktor: Die Art der Rente ( Halbwaisen, Altersrente, etc.)

15,9 % der Rentner in Deutschland leiden an der Altersarmut, da die gesetzliche Rente nicht mehr ausreicht. Deshalb ist es wichtig auch von seinem jetzigen Verdienst etwas für das Rentenalter auf die Seite zu legen.

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