Gold

Ist alles Gold
was glänzt?

Seit Jahrtausenden fasziniert die Menschen Gold. Gold bewahrt langfristig die Kaufkraft, kann nicht künstlich hergestellt werden und steht als Edelmetall für eine langfristige Vermögenssicherung.

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Die Nachfrage nach Gold ist ungebrochen hoch. So ist die in Deutschland am häufigsten gestellte Online-Finanzfrage die nach der „Investition in Gold/Silber“ (ca. alle 4 Sekunden; Quelle: ibi research; Stand: 10/2016). 

Deshalb wundert es auch nicht, dass sich über 60 % der Deutschen konkret für die Anlage in Edelmetallen interessieren (Quelle: Marktforschungsinstitut TNS Emnid; Stand: 06/2016).

Der Goldpreis mag schwanken, aber Gold ist die einzigste Anlageklasse, welche durch die gesamte Geschichte der Menschheit hindurch im wesentlichen die Kaufkraft erhalten hat. Nutzen Sie Gold deshalb als Sicherheitsanker für Ihr Vermögen. Es dient als sicherer Hafen in Zeiten von Inflation, Krisen, gesellschaftlichen Umbrüchen oder Währungsumstellungen. Natürlich kann man auch in Gold investieren, um Renditechancen wahrzunehmen, aber das ist nicht der wahre Sinn von Gold als Geldanlage. Spekulieren kann man mit anderen Anlageformen oft sogar besser.

Wichtig ist, dass Sie nicht alles auf ein Pferd setzen, sondern Ihr Vermögen in verschiedene Anlage und Anlageklassen streuen. Das nennt man Diversifikation des Vermögens. Wir empfehlen deshalb einen Anteil zwischen 5-15 % des Gesamtvermögens in Gold anzulegen. Der genaue Anteil kann individuell sehr unterschiedlich sein. Das hängt von Ihr persönlichen Situation ab.

Wichtig ist das Sie nur physisches Gold kaufen, keine Anlagen die das Recht auf Gold verbriefen. Damit gemeint ist Gold, dass man anfassen kann. Also Münzen und Barren. Darüber hinaus gibt es sogenanntes Papiergold. Darunter versteht man börsengehandelte Finanzprodukte, wie ETFs (Exchange Traded Funds) oder ETCs (Exchange Traded Commodity = börsengehandelter Rohstoff, zum Beispiel Xetra-Gold). Auch Aktien von Goldminenunternehmen gelten als Papiergold. Das können durchaus attraktive Anlageformen sein. Sei Sie Sich aber klar, dass Papiergold theoretisch ein Ausfallrisiko hat und somit dem Grundprinzip von Gold widerspricht, da die Bank die das Finanzprodukt rausgibt oder das Goldminenunternehmen pleiten gehen kann.

Wann ist nun der beste Zeitpunkt Gold zu kaufen? Die Frage nach dem besten Zeitpunkt für den Goldkauf relativiert sich, wenn der Cost Average Effekt genutzt wird. Das ist eine Methode, die erfahrene Investoren gern anwenden. Es bedeutet, man investiert stetig und immer wieder einen gleichen Betrag in eine bestimmte Anlageklasse. Steht der Goldpreis hoch, erhälst du weniger Gold für Dein Geld und umgekehrt. Untersuchungen belegen: Wer so in eine Anlageklasse anspart, der fährt auf Dauer besser als derjenige, der auf einmal einen großen Betrag investiert. Jedoch kann es auch bestimmte Zeitpunkte geben, wo auch eine Einmalanlage in Gold sinnvoll ist. Entscheidender als das nervöse Schielen auf Chartbewegungen und vermeintlich „günstige“ Einstiegskurse ist also, welche Summe X Sie regelmäßig anlegen können – und sei dieser Betrag noch so klein.

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