Baufinanzierung und Förderungen

Mit der (richtigen) Finanzierung und Förderung zu Ihrem (Alb)Traum!

Immobilienfinanzierung für den Hauskauf

Gehört das Eigenheim auch zu Ihren großen Lebensträumen? Dann lesen Sie unbedingt weiter, denn der Hauskauf birgt ein großes Risiko. Sie können sich mit der falschen Finanzierung ein Leben lang ruinieren.
Was Sie alles dabei beachten müssen, damit Sich Ihr Eigenheim nachhaltig zur Wohlfühloase entwickelt, finden Sie nachfolgenden aufgeführt!

Wenn Sie die nachfolgen Informationen aufmerksam durchlesen und danach handeln, sparen Sie Sich teure, finanzieller Fehler und haben durch das nachweislich nachhaltig mehr Geld in der Tasche, wo Sie für andere Dinge verwenden können, wie bspw. die Außengestaltung vom Haus, neue Möbel oder sogar einen Urlaub!

Inhaltsverzeichnis

Der Kaufpreis ist nicht alles!

Leider entstehen bei einem Hauskauf oft noch weitere Kosten:
die sogenannten Kaufnebenkosten. Der Makler will bezahlt werden. Der Notar verlangt Gebühren. Die Eintragung im Grundbuch kostet. Steuern für Grunderwerb und Grundbesitz werden fällig und eventuell müssen Sie Ihre Wunschimmobilie auch noch renovieren oder modernisieren. Holen Sie sich vorab Angebote von Handwerkern ein oder beauftragen Sie einen Bausachverständigen oder Architekten, der die Kostenkalkulation für Sie übernimmt. Auch der Kreditgeber ist an den Gesamtkosten interessiert, um eine Nachfinanzierung zu vermeiden.

Angenommen Sie wollen sich eine Einfamilienhaus i.H.v. 300.000 Euro kaufen, können noch folgende Kosten anfallen:

  • wenn ein Makler im Spiel ist Maklerkosten: 3,57% vom Kaufpreis = 10.710 Euro
  • Grundbuch-und Notarkosten ca.2% vom Kaufpreis = 6.000 Euro
  • Grunderwerbsteuer ( je nach Bundesland verschieden, in Baden-Württemberg bspw. 5% vom Kaufpreis beim Eigentumswohnungen)= 15.000 Euro
  • Diverse Renovierungsarbeiten im Objekt = 20.000 Euro                          

In diesem Beispiel sieht man relativ schnell, dass ein Einfamilienhaus, dass eigentlich „nur“ 300.000 Euro kostet, auf einmal zum Kauf einen Betrag von 351.710 Euro kosten kann! Deshalb unser Rat:

Kalkulieren Sie daher immer mit den Gesamtkosten!

Haben Sie die Gesamtkosten ermittelt, können Sie davon Ihr Eigenkapital abziehen. Daraus ergibt sich die Darlehenssumme oder das Baudarlehen, welches Sie benötigen. Investieren Sie jedoch (wenn möglich) niemals 100% Eigenkapital! Denn unerwartete Kosten sind niemals auszuschließen.

Erstellen Sie sich eine Einnahmen-Ausgaben-Übersicht!

Welche Einnahmen haben Sie? Wie hoch sind diese? Welche Ausgaben haben Sie? (Hier können Sie eine Einnahmen Ausgabenrechnung anfordern)

Mit dieser Übersicht können Sie einschätzen, wie hoch Ihre Kreditrate sein darf und wieviel Geld Ihnen dann noch abzüglich der Rate pro Monat zur Verfügung steht. Natürlich brauchen Sie Ihre aktuelle Miete und Nebenkosten nicht mit in die Ausgabenrechnung einbeziehen. Bedenken Sie aber, dass Sie auch für die neue Immobilie Nebenkosten zahlen müssen.

Beispielrechnung ( wenn Sie momentan in einer Mietwohnung wohnen, wie es bei Ihnen aussehen kann)

  3500,00 Euro             Nettoeinkommen im Gesamthaushalt
– 1500,00 Euro             Lebenshaltungskosten        
–   900,00 Euro             Warmiete
————————————————————————————-

 1100,00 Euro              Überschuss

In diesem Beispiel wäre nun ein Überschuss von 1100 Euro mtl. zur freien Verfügung. Wenn Sie nun aber in ein Einfamilienhaus ziehen, um bei dem Beispiel zu bleiben, müssen Sie aber keine Miete mehr zahlen. Das heißt Ihr neuer Überschuss wäre 2000 Euro im Monat, den Sie für die Immobilie verwenden könnten! Aber Achtung: bitte bedenken Sie, dass…

… Sie für das Einfamilienhaus mtl. Nebenkosten und Instandhaltungskosten zahlen müssen ( was bisher in Ihrer Warmmiete inkludiert war). Hierzu empfehlen wir 2,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche anzunehmen, d.h. bei 100 qm wären es 250 Euro, welche Sie im Monat von dem Überschuss abziehen müssen

… Sie auch noch in Urlaub wollen, Sich was gönnen möchten und auch noch Leben! Planen Sie nicht Spitz auf Knop, sondern machen Sie ruhig einen Abschlag vom rein rechnerischen Überschuss, sodass Sie nicht jeden Monat schauen müssen, wo Sie sparen können um die Darlehensrate zu bezahlen

… Sie auch das Thema Kinderplanung! Je nachdem fällt ein Einkommen, wenn Sie zu zweit Eigentümer werden, über kurz oder lang temporär weg und dann sollte die Darlehensrate auch noch gut tragbar sein!

Im Gespräch mit der Bank: Wählen Sie die richtige Zinsbindung!

Es gilt zwei wichtige Faktoren zu beachten. Ein niedriger Effektivzins ist nur ein Aspekt, der zu beachten ist. Viele vergessen leider, auch die Anschlussfinanzierung zu bedenken. Endet die Sollzinsbindung und die Bauzinsen steigen so sehr, dass Sie die Raten nicht mehr zahlen können, verlieren Sie im schlimmsten Fall wieder Ihr Haus.

Deshalb gilt unsere Erfolgsformel für die Baufinanzierung: Konzeption schlägt Konditionen. Achten Sie nicht zu sehr auf die Kondition, sondern eher darauf das ein möglichst durchgeplantes Konzept/ Strategie hinter Ihre Finanzierung steht, wo vorher schon genau feststeht, was passiert wenn es steigende Zinsen gibt!

Immobilienfinanzierung für eine Eigentumswohnung

Auch für den Kauf einer eigenen Wohnung gelten die Regeln des Hauskaufs:

  • Erstellen Sie eine Gesamtübersicht aller Kosten.
  • Machen Sie eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, um die Kredithöhe einzuschätzen und
  • beachten Sie Zinsbindung und Anschlussfinanzierung.

Hinzukommt, dass für eine Wohnung gegebenenfalls eine Hausverwaltung und ein Hausgeld gezahlt werden müssen, welche in Ihre zukünftigen Nebenkosten einfließen. Die Höhe kann sehr individuelle sein – je nachdem was es für ein Objekt ist, wie lange dies schon existiert und auch wie groß das Objekt ist. Dies kann aber beim Hausverwalter vorab angefragt werden. Nehmen Sie davon auch gebrauch, weil diese Kosten sollten Sie im Blick haben, wenn es um die Höhe Ihrer zukünftigen Kreditraten geht bzw. die Kalkulation der mtl. Einnahmen-Ausgabenrechnung.

Gewerbliche Immobilienfinanzierung

Für gewerbliche Immobilien variieren Kosten und Zinsen viel stärker als für private Käufe. Sie brauchen einen deutlich größeren Spielraum Ihrer finanziellen Möglichkeiten, da unerwartete Steuerrückzahlungen oder sonstige ungeplante Ausgaben auftreten können.

Zudem ist eine gewerbliche Immobile für eine Bank, nie soviel wert wie eine private Immobilie, da von einer höheren Abnutzung ausgegangen wird! So kann es sein, das ich je nach Bonität der Firma das doppelte an Eigenkapital oder Sicherheiten für die Bank bereitsstellen muss – hängt aber stark vom zu erwerbenden Objekt und der Finanzsituation der Firma ab!

Es lohnt sich auf jeden Fall mehrere Kreditinstitute aufzusuchen. Denn die Konditionen können sehr unterschiedlich sein. Der Zinssatz orientiert sich ab vielen Aspekten:

Im Ablauf unterscheidet sich die gewerbliche Finanzierung nicht von der privaten.

    • Antragstellung des Kreditwunsches unter Einreichung aller Unterlagen ( bei einer geschäftlichen Finanzierung sind es anstelle der Lohn- und Gehaltsabrechnungen einfach die letzten betriebswirtschaftlichen Auswertungen, sowie die Steuerbescheide und/oder Bilanzen)
    • Nach der Antragsstellung legt die Bank den Zins- und Tilgungssatz vor und überprüft Ihre Bonität.
    • Da für die Banken allgemein ein höheres Risiko besteht, kann es sein, dass die Banken nochmals Unterlagen anfordern

Immobilienfinanzierung für Selbstständige und Beamte

Selbständige haben es oftmals schwerer an die Bewilligung eines Kredits zu kommen. Das liegt vor allem am schwankenden Einkommen und der damit verbunden Unsicherheit für die Bank.

Das genaue Gegenteil dazu ist der Beamte mit einem gesicherten Anspruch auf Pension und immer zu 100% sicheren Bezügen. Beamte haben daher oft besonders gute Konditionen für ihren Hauskredit.

Aber: Auch Selbständige können Kredite bekommen!

Leider oftmals zu schlechteren Konditionen. Denn Banken kompensieren das höhere Risiko durch höhere Zinsen.

Was müssen Sie als Selbständiger tun, um einen Kredit zu bekommen?

Sie sollten mindestens drei Jahre Selbständigkeit nachweißen können. Diese Zeit über sollte Ihre Einkommenssituation immer positiv gewesen sein und nur wenig Schwankungen aufweisen – im Gegenteil, es sollte sogar eine positive Entwicklung zu sehen sein.

Halten Sie für diesen Nachweis Einkommenssteuerbescheide, betriebswirtschaftliche Auswertungen oder Ihre Jahresabschlüsse bereit.

Auch Ihr Eigenkapital und die Auskunft bei der Schufa sollten hervorragend sein. Negative Eintragungen deuten auf eine schlechte Zahlungsmoral hin und führen schnell zu Ausschluss. Besorgen Sie sich am besten Ihre Schufa-Selbstauskunft vor dem Banktermin und schauen Sich dieses genau an. Unter Umständen kann man diese noch bereinigen. Mit mehr als 20% Eigenkapital zur Finanzierung der Immobilie stehen Ihre Chancen gut, den Kredit gewährt zu bekommen. Auch eine Umsatzvorausschau wie die weitere Planung Ihres Geschäftes aussieht, ist eine gute Vorbereitung für den Banktermin und steigert Ihre Chancen einen Kredit zu bekommen

Eine gute Lage der Immobilie, ein makelloser Zustand und zusätzliche Sicherheiten wie Sachwerte und Lebensversicherungen tun Ihren Teil, damit der Kreditvergabe nichts im Weg steht. Auch ein Darlehenspartner, der mit Ihnen gemeinsam den Kredit aufnimmt, steigert Ihre Chance einen Kredit zu bekommen.

Voraussetzungen für die Finanzierung einer Immobilie

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Voraussetzungen. Finanzielle und persönliche Voraussetzungen.

Persönliche Voraussetzungen

Zu diesen gehört es,

  • dass Sie mindestens 18 Jahre alt sind und
  • einen Wohnsitz in Deutschland haben oder zumindest eine Bankverbindung bei einem deutschen Kreditinstitut, solange Ihr Wohnsitz zumindest innerhalb der EU liegt.

Andernfalls gewähren Deutsche Banken keinen Kredit.

Finanzielle Voraussetzungen

Wie schon für Selbständige gelten viele der dort genannten Voraussetzungen auch im Allgemeinen. Je nachdem bei welcher Bank Sie Ihren Kredit beantragen, sind einige davon Pflichtvoraussetzung und andere erhöhen Ihre Chance, ohne dass diese aber zwingend nötig sind:

  • Bonität: Wie ist Ihre Einkommenssituation?
  • Eigenkapital: Was haben Sie bereits angespart?
  • Sicherheit: Ist Ihr Arbeitsplatz unbefristet und Ihr Einkommen konstant?
  • Mehrere Darlehensnehmer bei mäßigem Einkommen
  • Zusätzliche Sicherheit durch Beleihungen, Sachwerte und Versicherungen

Finanzierungsmöglichkeiten Ihrer Immobilie

Forward-Darlehen

Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um ein Darlehen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung. Hierbei wird der Kredit erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit – bis zu 48 Monate nach Vertragsabschluss – ausgezahlt. Die Zeitspanne zwischen dem Vertragsabschluss und dem gewählten Laufzeitbeginn wird als Forward-Periode bezeichnet. Während der Forward-Periode fallen für das Darlehen keine Kreditzinsen an. Der Darlehensgeber verlangt jedoch in der Regel einen kleinen Zinsaufschlag auf die jeweilige Baufinanzierungskondition. Die häufigste Anwendung finden Forward-Darlehen bei Anschlussfinanzierungen. Meistens wird ein Forward-Darlehen abgeschlossen, um sich bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrags einen bestimmten Zinssatz für die Zukunft zu sichern.

Variable Darlehen

Variable Darlehen zeichnen sich dadurch aus, dass der Zins nicht für eine bestimmte Periode festgeschrieben ist. Dadurch kommt es zu Schwankungen in der Zinsrate. Variable Darlehen werden häufig für kürzere Finanzierungszeiträume abgeschlossen oder um nach der Finanzierung eines Grundstückskaufes flexibel zu bleiben. Dadurch hat der Kreditnehmer eine bessere Verhandlungsposition bei der Hausfinanzierung. In der Regel besteht jederzeit die Möglichkeit zur 100%igen Sondertilgung.

Volltilgerdarlehen

Volltilgerdarlehen sind Baufinanzierungen, bei denen Laufzeit und Zinsbindung identisch sind und die am Ende der vereinbarten Zinsbindungsfrist vollständig getilgt sein müssen. Es bleibt keine Restschuld und somit wird auch keine Anschlussfinanzierung benötigt.

Vorausdarlehen

Es kommt vor, dass die Kriterien für ein Bauspardarlehen noch nicht erfüllt sind. Wird dem Bausparer trotzdem ein Kredit gewährt, nennt man diesen Vorausdarlehen. Dabei verkürzt jeder in den Bausparvertrag eingesparte Euro die Laufzeit und verringert damit die Gesamtkosten. Die Finanzierungssumme entspricht dabei der Bausparsumme. Die Sparrate wird weiter geleistet bis die Zuteilung erreicht ist und das Bauspardarlehen die Vorfinanzierung ablöst.

Zwischenkredit

Als Zwischenkredit werden Darlehen für Bauspar-Kunden bezeichnet, die eine Finanzierung benötigen und das erforderliche Mindestguthaben zwar erreicht haben, aber die Kriterien für die Zuteilung noch nicht erfüllen (z.B. Bewertungszahl). In diesen Fällen wird ein sogenannter Zwischenkredit beantragt. Dieser ist ein tilgungsfreier Kredit in Höhe der Bausparsumme. Dieser wird bei erfüllter Zuteilung durch den Bausparvertrag abgelöst.

Annuitätendarlehen

Ein Darlehen mit gleichbleibenden Raten nennt man Annuitätendarlehen. Die Annuität ist die aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil bestehende Rate. Mit jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt. Durch diese Rückzahlung fallen mit der Zeit immer weniger Zinsen an. Das führt dazu, dass der Tilgungsanteil steigt und die Rückzahlung beschleunigt wird – bei insgesamt gleichbleibender Ratenhöhe. Es wird eine Zinsfestschreibung zwischen einem und 30 Jahren vereinbart.

Endfälliges Darlehen

Endfällige Darlehen kennzeichnen sich durch eine Rate, die nur den Zins deckt. Die Tilgung erfolgt erst am Ende der Laufzeit durch ein Tilgungsersatzprodukt. Dies kann zum Beispiel ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung sein. Für Kapitalanleger kann dies im Vergleich zum Annuitätendarlehen von steuerlichem Vorteil sein. Es wird eine Zinsfestschreibung passend zum Tilgungsersatzprodukt vereinbart.

Fördermöglichkeiten für die Finanzierung Ihrer Immobilie

Wer sich mit dem Bau oder Kauf einer Immobilie beschäftigt, sollte sich auch mit möglichen Förderungen auseinandersetzen. Mit verschiedenen Förderprogrammen erhalten Sie staatliche Unterstützung – Im Folgenden finden Sie einige Möglichkeiten:

Baukindergeld

Familien mit mindestens einem Kind, die eine selbst genutzte Immobilie erwerben und deren zu versteuerndes Einkommen 90.000 € im Jahr nicht übersteigt, können bis zu 10 Jahre lang pro Kind jedes Jahr 1.200 € Baukindergeld erhalten. Die Grenze des zu versteuernden Einkommens erhöht sich mit jedem weiteren Kind um 15.000€. Familien mit einem Kind erhalten somit insgesamt 12.000€, mit zwei Kindern 24.000€. Das Baukindergeld wird jährlich ausgezahlt. Diese Förderung eignet sich besonders zur Laufzeitreduzierung in der Baufinanzierung oder zur Zinssicherung über einen Bausparvertrag.

KfW-Darlehen

Die KfW ist eine Förderbank mit verschiedenen Förderprogrammen. Zu diesen zählt das Wohneigentumsprogramm und das Energieeffizient Bauen. Sie zeichnen sich aus durch günstige Konditionen und teilweise Tilgungszuschüsse. Das Einbeziehen von KfW-Programmen führt bei vielen Banken auch zur Verbesserung der Kondition auf den Darlehensteil, den die Bank selbst finanziert. Denn diese Banken behandeln den KfW-Anteil bei der Konditionenfindung wie Eigenkapital des Kunden.

Aber auch die Programme zum energieeffizienten Sanieren zeichnen sich durch attraktive Zinsen aus. Diese sollen unter anderem dafür sorgen, dass die Belastung durch die Heizkosten reduziert werden. Förderfähig sind alle Wohngebäude, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

L-Bank – Landeskreditbank Baden-Württemberg

Die L-Bank ist eine Förderbank für das Land Baden-Württemberg. Ihre Aufgabe ist unter anderem die Förderung des Wohnungsbaus. Sie steht zu anderen Banken nicht in Konkurrenz, sondern arbeitet aktiv bei der Finanzierungslösung mit Ihnen zusammen. Je nachdem was Sie vorhaben, stehen Ihnen Förderungen vom Land Baden-Württemberg zu.

Immobilie finanzieren: Das sind die Konditionen (Hier ein Beispiel einfügen)
siehe: https://www.volksbank-lahr.de/privatkunden/kredit-baufinanzierung/baufinanzierung/immobilienfinanzierung.html


Immobilie finanzieren: Ihre Vorteile mit unserer Finanzierungsberatung. 

Die häufigsten Fragen

Welche Finanzierungsform ist die Beste?

In der Regel aller Fälle ist das einfach Annuitätendarlehen die richtige Finanzierung. Achten Sie gezielt auf die Länge der Zinsbindung, fragen Sie nach jährlichen Sondertilgungen und nach Ihrem Recht den Tilgungssatz zu ändern. Das gibt Flexibilität bei der Rückzahlung. Ein solches flexibles Annuitätendarlehen ist meist die beste Wahl. Vergleichen Sie daher mehrere Banken.

Ist ein Forward­Darlehen sinnvoll?

Forward-Darlehen sind eine Spekulation auf steigende Zinsen. Sie schließen ein Darlehen für die Zukunft ab zum heutigen Zinsniveau zuzüglich 0,2% pro Jahr. Das heißt: Für einen Kredit in 5 Jahren und bei einem heutigen Zins von 2%, sichern Sie sich einen Zins von 3%.

Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist schwer zu prognostizieren, da niemand zuverlässige Aussagen über die Zinsen der Zukunft machen kann. Sollte der Zins im Beispiel bis dahin auf 5% gestiegen sein, hat der Forward-Darlehensnehmer hervorragende Konditionen. Ist der Zins hingegen gesunken oder gleichgeblieben, so muss der Darlehensnehmer deutlich mehr bezahlen.

Wann kann man ein Darlehen umschulden?

Umschulden kann man nur nach Ablauf der Zinsbindung bzw. nach 10 Jahren, wenn die Zinsbindung länger als 10 Jahre läuft. Dann haben Sie in der Regel eine sechs monatige Kündigungsfrist. Besteht hingegen kein Recht auf Kündigung werden Sie von Banken nur entlassen, wenn Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen. Diese ist dann meist so hoch, dass sich die Umschuldung nicht mehr lohnt.

Persönliche Beratung für die Immobilienfinanzierung:

Sichern Sie sich jetzt eine Beratung, die genau auf Ihre finanzielle und persönliche Situation zugeschnitten ist. Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung. Klicken Sie jetzt hier, um einen unverbindlichen Termin zu vereinbaren.

FAQ

Grundsätzlich bin ich an die Bank, mit der ich die Finanzierung abschließe, gebunden.  Eine vorzeitige Kündigung des Baudarlehens, also noch während der Zinsbindung, ist häufig nicht möglich beziehungsweise mit hohen Zusatzkosten für den Kreditnehmer verbunden. Ausnahme: Zehn Jahre nach Vollauszahlung des Darlehens können Sie unabhängig von der vereinbarten Sollzinsbindung mit einer Frist von sechs Monaten kündigen.

Wir empfehlen, zumindest die Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb vollständig mit Eigenkapital abzudecken. Das sind zum Beispiel Notarkosten, Maklergebühren und die Grunderwerbssteuer. Die durchschnittlichen Kaufnebenkosten in Deutschland sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Baden-Württemberg sind dies summiert 7% für Notar, Grundbucheintrag und Grunderwerbssteuer. Sollte ein Makler im Spiel sein, sollten nochmal 3,57% dazu gerechnet werden. Ein hoher Eigenkapitalanteil ist meist sinnvoll, weil man sich dadurch auch Zinsvorteile sichern kann. Wenn Banken über 80 Prozent des Kaufpreises finanzieren, werden in der Regel hohe Zinsaufschläge verlangt.

Ob energieeffizientes Bauen, ein altersgerechter Umbau oder der Einsatz von Solaranlagen – die KFW bietet eine Vielzahl von Förderprogrammen. Diese Förderungen umfassen günstige Darlehen oder Zuschüsse für Maßnahmen rund um die Immobilie. Die Darlehen werden nicht direkt von der KfW vergeben, sondern über einzelne Kreditinstitute. Die Vergünstigungen der KfW können auch kombiniert werden, zum Beispiel das Wohneigentumsprogramm mit dem Programm für energieeffizientes Bauen. Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird mit außerordentlich günstigen Bauzinsen gefördert.

Oftmals fallen während der Bauphase verstecke Kosten auf, die nicht vorhersehbar waren und zusätzliches Kapital verbrauchen. Im Regelfall kann die Bank, bei der ich die Finanzierung abgeschlossen habe, nachfinanzieren. Jedoch muss hier neu nach verhandelt werden – meistens ist die Nachfinanzierung mit einem schlechteren Zins ausgestattet, als die ursprüngliche Finanzierung.

Bei Immobilienkrediten, die über einen langen Zeitraum laufen, bindet man sich nicht bis zum Ende an den bestehenden Zins. Oftmals liegt die Zinsbindung nur bei 10 oder 15 Jahren, abhängig von der Gesamtlaufzeit. Wie lange man sich letztlich bindet, hängt vom Zins ab: Hat man den Immobilienkredit zu einem niedrigen Zins abgeschlossen, empfiehlt es sich, sich so lang wie möglich an den Zins zu binden. In Zeiten hoher Zinsen profitiert man von einer kurzen Zinsbindung – mit Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage.

Ein gut ausgearbeitetes Konzept basierend auf einer Finanzanalyse ist der wichtigste Punkt, um die besten Konditionen einer Baufinanzierung zu erhalten. Hier sollte man sich im Vorfeld schon Gedanken machen, wie Hoch die Investitionssumme sein soll, Wie viel Eigenkapital habe ich bereits, Welche monatliche Belastung kann ich mir leisten oder wie lange möchte ich mir die Zinsen festschreiben lassen. Kann ich Sonderzahlungen leisten oder ist die Monatsrate änderbar. Wenn ich mir über diese Punkte im Klaren bin, kann ich mit einem Vergleich beginnen und schauen, welche Bank mir das passende Angebot erstellen kann.

Grundsätzlich sind bei einer Finanzierung Sondertilgungen möglich. Jedoch sind diese nicht vorab in den Konditionen einer Bank enthalten und müssen separat verhandelt, quasi dazu gebucht, werden. Hier wird dann festgelegt, wie Hoch dann die Sondertilgung je Jahr sein darf. In der Regel sind dies dann zwischen 5 – 10% der Darlehenssumme.

Bei Krediten für eine Immobilie, die über einen langen Zeitraum laufen, bindet man sich nicht bis zum Ende an den bestehenden Zins. Oftmals liegt die Zinsbindung nur bei 10 oder 15 Jahren, abhängig von der Gesamtlaufzeit. Wie lange man sich letztlich bindet, hängt vom Zins ab: Hat man den Immobilienkredit zu einem niedrigen Zins abgeschlossen, empfiehlt es sich, sich so lang wie möglich an den Zins zu binden. In Zeiten hoher Zinsen profitiert man von einer kurzen Zinsbindung.

Persönliche Beratung