Sparbuch und Tagesgeld

Nicht lohnenswert, aber überlebensnotwendig!

Das Sparbuch ist sicherlich eines der traditionellsten und immer noch beliebtesten Sparformen der Deutschen. Lohnt sich das überhaupt noch?

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Sparbuch

Das Sparbuch ist eine Form der Geldanlage. Hauptargumente sind die Sicherheit und die Flexibilität, da wir Deutschen es ja immer alles relativ zügig für evtl. Notfälle ( die in den seltensten Fällen eintreten) schnell verfügbar haben wollen. Jeder Sparer kann über ein Sparbuch Geld bei der Bank anlegen und erhält dafür einen Zins. Wie jeder weiß ist dieser Zins momentan sehr niedrig, oder besser gesagt bei nahezu 0%.

Es kann jederzeit auf das Sparbuch zugegriffen werden. Es gibt allerdings einige Punkte zu beachten: lediglich eine Summe von 2.000 Euro im Monat kann ohne eine Kündigungsfrist bei einem gesetzlichen Sparbuch verfügt werden. Ansonsten gilt für den Mehrbertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monate. Benötigt der Sparer ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten einen höheren Betrag als 2.000 Euro, muss er einen Vorschusszins bezahlen, der 1/4 vom Habenzins beträgt. Unter uns : von nichts ein Viertel zu zahlen ist auch nicht ganz so schlimm!

Tagesgeld

Das Tagesgeld ist die mittlerweile häufigst gewählte Sparform und ersetzt mehr und mehr das klassische Sparbuch. Das Tagesgeld funktioniert auch grundsätzlich gleich wie das Sparbuch, unterscheidet sich aber doch in kleinen Punkten.

Sie als Sparer haben jederzeit Zugriff, auch ohne eine Kündigungsfrist (im Gegenzug zum Sparbuch). Normalerweise geht das zu Lasten des Zinses, aber aufgrund der aktuellen Situation gibt es zwischen Sparbuch und Tagesgeld keine Zinsunterschiede mehr. Da das Tagesgeldkonto nicht für den Zahlungsverkehr geeignet ist, ist nicht geeignet um damit zu bezahlen, Daueraufträge auszuführen oder Lastschriften einziehen zu lassen. Hierzu gilt meistens ein Girokonto als Referenzkonto, wo man bspw. zuerst umbucht und dann bezahlt!

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