Vermögensaufbau

Leben Sie noch oder sparen Sie schon?

Wenn Sich ein berufstätiger Bürger, der schon ca. 10 Jahre gearbeitet hat, überlegt wieviel er in seinem Leben schon verdient hat und wieviel er momentan davon als Ersparnisse auf der Seite hat, sieht die Bilanz in den seltensten Fällen positiv aus! 

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Da das Fach „Sparen, Geldanlagen, Vermögensaufbau und Investieren“ in der Schule nicht auf dem Stundenzettel stand und wenn Sie was verändern wollen, können Sie hier „nachsitzen“!

Sparen ist heute so unattraktiv wie zu kaum einer anderen Zeit in der Vergangenheit, da es faktisch keinen Zins gibt! Da wir aber von unseren Eltern gelernt haben zu sparen, legen wir (wie unsere Eltern es in unserem Alter gemacht haben) monatlich Geld auf unser Sparbuch. Der einzige Unterschied: unsere Eltern haben teilweise zwischen 4-8% an Zinsen bekommen, wir allerdings nur noch 0,01%. Das bedeutet, dass unsere Eltern im Schnitt 12-15 Jahre gebraucht haben, bis aus 10.000 Euro, 20.000 Euro wurden. Wir brauchen heute 6931 Jahre. Wir wünschen Ihnen ein langes Leben!

Die häufigsten Fragen:

„Profisparer“ (Menschen die wohlhabend sind) sparen 30% von Ihrem Einkommen auf die Seite. Hier sind kurzfristige (bspw. ansparen des Notgroschen, mittelfristige (bspw. Eigenkapital für eine Immobilie) und langfristige Sparvorgänge ( bspw. Altersvorsorge) mit einbegriffen.

Unbedingt! Auch wenn es keine Zinsen mehr gibt, ist es im Vermögensaufbau unabdingbar einen Notgroschen zu haben, d.h. eine Rücklage, wo man kurzfristig darauf zugreifen kann wenn unerwartete Anschaffungen und Rechnung anstehen. Hierzu eignet sich diese Sparform extrem gut, da sie sehr flexibel ist.

Zuerst einmal vorweg: Sparen lohnt sich noch! Allerdings nicht auf dem Sparbuch, wie wir es von unseren Eltern kennen. Wir müssen uns heutzutage mit dem Thema auseinandersetzen,informieren und offen für Neues sein! Wenn man zu diesen Dingen bereit ist findet jeder für Sich eine passende Sparform die Sich lohnt!

Das gibt es viele Punkte, die zu beachten sind. Der wichtigste Punkt ist, dass die gewählte Sparform zu Ihnen passt unter den Gesichtspunkten der Verfügbarkeit/ Laufzeit , der Rendite und dem Chancen-/Risikoverhältnis. Zudem sollte diese auch mit Ihrem Sparziel kompatibel sein, d.h. Sie sollten die finanziellen Ziele mit der Sparform auch erreichen können

Investieren ist ein weiter Begriff. Fakt ist aber das Sich die meisten Investitionen bspw. in Immobilien, Rohstoffe oder die Wirtschaft ab 25 Euro im Monat verwirklichen lassen. Ob dies immer Sinn macht muss individuell geprüft werden und ist von der Situation abhängig.

Das ist von der individuellen Situation abhängig. Wir raten Ihnen ein Schritt zurückzugehen und Sich die Fragen zu stellen: was sind meine (finanziellen) Ziele, die ich erreichen will und wann will ich diese erreichen. Anhand von dem können Sie dann einen Zielerreichungsplan erstellen und die beste Anlage für Sie herausfiltern.

Profisparer (Menschen die finanziell wohlhabend sind) strukturieren Ihre Sparformen in kurz-, mittel- und langfristige Anlage. Umso länger wir sparen/investieren, umso mehr Zins bekommen. Dies geht dann aber meistens zu lasten der Rendite/Zins. Deshalb ist eine Struktur wichtig, um stets im Notfall liquide zu sein, allerdings auch die beste Rendite zu erzielen.

Das existenziell, wichtigste Minimum sind 2 Nettogehälter. Das sollte jeder Arbeitnehmer in Deutschland auf der Seite haben für unerwartete Ausgaben. Ansonsten muss man das Konto überziehen oder ein Kredit aufnehmen, was beides sehr teuer ist und nur die Bank reich macht!

Nein, das ist nicht richtig! Man muss nur Alternativen zu den klassischen Anlagen wählen und das heißt nicht das man automatisch mehr Risiko eingehen muss.

Ja, grds. gilt das ab dem ersten Cent Zins 25% Abgeltungssteuer (+ Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) ans Finanzamt abgeführt werden müssen. Allerdings hat jeder Sparer in Deutschland einen Freibetrag (auch Freistellungsauftrag genannt) von 801 Euro, d.h. ich darf 801 Euro an Zinsen jährlich bekommen und muss dafür keine Steuer zahlen und das auch nicht bei der Steuererklärung angeben. Vorraussetzung hierfür ist, ist dass bei der Bank der sogenannte Freistellungauftrag in der Höhe erteilt ist, wie er benötigt wird. Man kann die 801 Euro auch auf mehrere Banken und Sparformen aufteilen.

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